Cybermobbing schadet Jugendlichen

87 Prozent der Befragten gaben bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Toluna an, dass Cybermobbing als Problem unterschätzt wird. Beim diesjährigen Safer Internet Day ist Cybermobbing, wie schon 2009, Schwerpunkt-Thema. Dabei geht es um demütigende Fotos, Kommentare oder Videos in den sozialen Netzwerken, wie Facebook, Instagram, WhatsApp und anderen. Jeder fünfte Jugendliche war schon einmal Opfer von solchen Cyberattacken.

Ein großes Problem dabei ist, dass die Täter das Leid ihrer Opfer nicht sehen und sie anonym bleiben können. So fehlt ein Regulativ. Für die jugendlichen Betroffenen hat das Cybermobbing schlimme Folgen. Das Schmerzzentrum des Gehirns reagiert auf die Angriffe. Aggressives oder depressives Verhalten können daraus resultieren.

Quelle: Offenbach Post vom 08.02.2017

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