Bewertung der Demokratiekompetenz der Jugend

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in seinem Kinderreport 2017 untersucht, wie die Erwachsenen in Deutschland die Fähigkeit der jungen Generation bewerten, die Demokratie zu erhalten. Einem Drittel der Befragten fehlt dabei das Vertrauen in die Kinder und Jugendlichen. 90 Prozent sehen dabei die Hauptverantwortung für die Demokratieerziehung bei den Eltern und 65 Prozent bei Kitas und Schulen. Also vielleicht zweifeln auch die Eltern an ihren Erziehungskompetenzen.

In den Shell-Jugendstudien zeigt sich, dass die positive Einstellung zur Demokratie als Staatsform bei den jungen Leuten wachse. Allerdings sinke das Vertrauen in Strukturen, wie Parteien und Parlamente.

Einigkeit zwischen den Generationen besteht im Kinderreport beim Thema Kinderarmut. Hier finden die Befragten, dass Eltern zu wenig verdienen, Alleinerziehende zu wenig unterstützt werden und sich Politiker zu wenig um diese Themen kümmern.

Lesen Sie hier den Artikel des Tagesspiegel vom 02.02.2017.

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